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OMV und Kommunalkredit investieren in grünen Wasserstoff

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Autor: Redaktion

OMV und Kommunalkredit investieren in grünen Wasserstoff

Die OMV, das integrierte, internationale Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Sitz in Wien und Kommunalkredit Austria AG (Kommunalkredit) haben die gemeinsame Investition in den Bau einer Elektrolyseanlage in der OMV Raffinerie Schwechat beschlossen. Die Investitionssumme liegt bei rund EUR 25 Mio. und wird jeweils zur Hälfte von OMV und Kommunalkredit getragen. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgt im zweiten Halbjahr 2023.

Ab diesem Zeitpunkt wird die 10 MW PEM (Polymer-Electrolyt-Membrane) Elektrolyse bis zu 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich produzieren. Eingesetzt wird der grüne Wasserstoff zur Hydrierung von biobasierten und fossilen Kraftstoffen, um grauen Wasserstoff in der Raffinerie zu substituieren. Dies führt zu einer jährlichen Reduktion des OMV Carbon Footprints von bis zu 15.000 Tonnen fossilem CO2 und ermöglicht bei Nutzung von grünem Wasserstoff mehr als 17 Millionen gefahrenen Bus- oder Lkw-Kilometern ohne CO2-Emissionen pro Jahr.

Bereits im Juli 2020 hat sich die OMV ehrgeizige Klimaziele gesetzt. So wird die OMV unter anderem die Netto-Null-Treibhausgasemissionen ihrer Betriebe (Scope 1 und 2) bis 2050 oder früher erreichen. Der klimaneutrale Betrieb wird durch Energieeffizienzmaßnahmen, neue Technologien wie CO2-Abscheidung, CO2-Speicherung und -verwendung, Wasserstoff sowie durch erneuerbare Energien (wie die Photovoltaikanlage in Österreich) und Maßnahmen zur Portfoliooptimierung erreicht. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser nachhaltigen und innovativen Technologien ist ein Anreizsystem über österreichische und europäische gesetzliche Regelungen erforderlich, um die Entwicklung in Richtung Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen.
Die Kommunalkredit als Spezialist für nachhaltige Infrastruktur- und Energiefinanzierungen legt besonderen Wert darauf, im Heimatmarkt Österreich innovative Technologien voranzutreiben, um zentrale Herausforderungen wie Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsplätzen und Maßnahmen für den Klimaschutz zu bewältigen.

Das Projekt wird durch den Klima- und Energiefonds unterstützt und ist Teil der WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas.

 

 

(Quelle: OMV)

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