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Astronomen für Wasserstoff: Kopernikus- und Rheticus-Projekte

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Autor: Redaktion

Astronomen für Wasserstoff: Kopernikus- und Rheticus-Projekte
(Bild: Adobe Stock/Thomas)

Das Bundesforschungsministerium fördert eine Vielzahl von wissenschaftlichen Projekten im Bereich Wasserstoff. Denn Wasserstoff hat das Potenzial die Treibhausgas-Verursacher klimafreundlich zu machen und den Technologiestandort Deutschland zu stärken.

Kopernikus-Projekte

Die Kopernikus-Projekte leisten den größten Beitrag zu bisherigen Wasserstoff-Forschung des BMBF. Insbesondere das Kopernikus-Projekt P2X erforscht Grünen Wasserstoff von der Erzeugung über die Transportierbarkeit bis hin zur Nutzung. In der zweiten Förderphase (2019-2022) arbeitet das Projekt-Team nun an folgenden Forschungsfragen:

  • Wie kann aus erneuerbarem Strom möglichst effizient Grüner Wasserstoff gewonnen werden?
  • Wie kann Grüner Wasserstoff möglichst effizient gespeichert und transportiert werden?
  • Wie kann Grüner Wasserstoff als Rohstoff für die Chemie- und Kosmetik-Industrie dienen?
  • Wie kann Grüner Wasserstoff genutzt werden, um Brennöfen der Industrie zu betreiben?
  • Wie könnten kosteneffiziente Wasserstofftankstellen aussehen?
  • Wie kann Grüner Wasserstoff für die Produktion klimafreundlicher Kraftstoffe für Autos und Flugzeuge eingesetzt werden?

 

Das Kopernikus-Projekt ENSURE untersucht zudem, wie Wasserstoff in die Energieversorgung der Zukunft integriert wird; das Kopernikus-Projekt SynErgie, welche Rolle Wasserstoff bei flexiblen Industrieprozessen spielt.

In allen Kopernikus-Projekten arbeiten insgesamt rund 200 Partner aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eng zusammen, um gemeinsam praxistaugliche Lösungen für die Energiewende zu entwickeln. Die Projekte sind so konzipiert, dass die entwickelten Innovationen anschließend umgehend in die praktische Umsetzung übergehen können.

Rheticus

Auch bei Rheticus steht Wasserstoff im Fokus. Rheticus ist aus P2X entstanden und untersucht, wie man CO2 als Rohstoff nutzen kann – statt ihn klimaschädlich in die Atmosphäre entweichen zu lassen. Dazu stellt das Projekt aus CO2, Wasser und erneuerbarer Energie zunächst ein Gemisch aus Grünem Wasserstoff und Kohlenmonoxid (Synthesegas) her, das Bakterien dann in Alkohole umsetzen. Diese Alkohole können anschließend zur Erzeugung von Kunststoffen, Nahrungsergänzungsmitteln und Kraftstoffen genutzt werden. Im Video erfahren Sie mehr zum Projekt.

Weitere vom BMBF geförderte Projekte finden Sie hier.

(Quelle: BMBF)

 

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