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Enapter erhält Großauftrag aus Japan – Expansion in Asien geht weiter

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Autor: Magnus Schwarz

AEM-Elektrolyseur in Nahaufnahme
Enapter AG
Enapter AG

29. August 2023 | Die Enapter AG meldet einen weiteren Auftrag aus Japan: Systemintegrator Enoah Inc. hat 101 AEM Elektrolyseure des Typs EL 4.0 bestellt. Bis Anfang 2024 sollen die Geräte etappenweise ausgeliefert werden und bei namhaften japanischen Unternehmen grünen Wasserstoff produzieren. Das Verkaufsvolumen beträgt das Fünffache des ersten Kaufs von Enoah im Jahr 2021.

Wie Enapter am 29. August bekanntgab, sind die Geräte primär für den Einsatz im Power-to-Power-Bereich sowie für Betankungsanlagen vorgesehen. Zu den Endkunden gehörten führende japanische Unternehmen.

Seit Beginn ihrer Partnerschaft im Jahr 2021 hat Enapter bereits 20 AEM Elektrolyseure an Enoah geliefert. Die Auslieferung der 101 Neugeräte soll etappenweise zwischen dem Ende des dritten Quartals 2023 und dem ersten Quartal 2024 erfolgen. Die relativ kleinen AEM EL 4.0-Single-Core-Elektrolyseuren sind modular designt, wodurch sich die Wasserstoffproduktion durch Zusammenschaltung mehrerer Einheiten besonders gut skalieren lassen soll.

Der AEM Elektrolyseur EL 4.0 (Quelle: Enapter)

Der AEM Elektrolyseur EL 4.0 (Quelle: Enapter)

Eine Besonderheit der AEM (Anion Exchange Membrane)-Elektrolyse ist, dass sie mit den günstigen Materialien der alkalischen Elektrolyse (AEL) auskommt, allerdings ähnlich flexibel hoch- und heruntergefahren werden kann wie die materialintensive PEM (Protone Exchange Membrane)-Elektrolyse. Allerdings befindet sich die AEM-Technologie in einem vergleichsweise frühen Stadium: Der effizienteste Elektrolyseur dieses Typus, den Enapter im Mai 2023 in Betrieb genommen hat, kommt derzeit auf ca. 1 MW.

Expansion in Asien geht weiter

Mit Enoah baut Enapter sein globales Netzwerk an zertifizierten Partnern aus. Das japanische Unternehmen soll als offizieller Integrations- und Vertriebspartner Wasserstoffprojekte mit Enapter-Produkten in Japan realisieren.

Sebastian-Justus Schmidt, CEO von Enapter, bezeichnete die Bestellung als „Schritt zur Förderung der Wasserstoffwirtschaft in Japan”. Der Auftrag unterstreiche außerdem Enapters Marktführerschaft im Bereich der AEM-Elektrolyse.

Ende Juli hatte Enapter die Lieferung von Elektrolyseuren an Tokio Gas bekanntgegeben. Auch sie kommen für Betankungsanlagen zum Einsatz. Anfang August hatte Enapter eine Kooperation mit der chinesischen Wolong vermeldet, die die Lieferung von 5 Multicores und 140 EL 4.0 umfasst. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Thailand, wo Unternehmensgründer Schmidt im Februar ein „Wasserstoff-Trainingszentrum” eröffnet hat. Ende Januar erhielt Enapter zudem einen Auftrag aus Südkorea.

 

(Quelle: Enapter/2023)

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