Search
Generic filters
Exact matches only

Vom Abwasser zum Wasserstoff

Kategorie:
Thema:
Autor: Redaktion

Vom Abwasser zum Wasserstoff
Stoke-Bardolph sewage treatment works Severn Trent

Forschende der Universität Coventry arbeiten mit Severn Trent und der Organics Group zusammen, um Abwasser in einen sauberen Kraftstoff für Tankwagen und andere Fahrzeuge zu verwandeln. Im Rahmen dieses Projekts soll Ammoniak aus der Kläranlage von Severn Trent zurückgewonnen und in Wasserstoff umgewandelt werden.

Derzeit wird das im Abwasser enthaltene Ammoniak, das aufgrund seiner toxischen Eigenschaften nicht eingeleitet werden darf, im Rahmen der Abwasserreinigung nitrifiziert und anschließend zu elementarem Stickstoff abgebaut. Im Rahmen dieses Arbeitsprogramms könnte es aufgefangen und in Wasserstoff umgewandelt werden.  

Von diesem Prozess profitiert Severn Trent zweifach: Erstens erhält Severn Trent eine effizientere Methode zur Elimination von Ammoniak und zweitens wird Wasserstoff als sauberer Brennstoff produziert.  

Rückgewinnung von Ammoniak 

Wenn die Versuche erfolgreich verlaufen, hat Severn Trent das Potenzial, bis zu 10.000 Tonnen grünes Ammoniak aus seinen Kläranlagen zurückzugewinnen, das in 450 Tonnen Wasserstoff umgewandelt werden könnte.  

Die Organics Group wird für die Entwicklung einer Anlage zur Ammoniakstrippung verantwortlich sein, die die Chemikalie aus den Abwässern in der Anlage von Severn Trent zurückgewinnt. Forscher:innen der Universität Coventry werden dann versuchen, diese in Wasserstoff umzuwandeln, indem sie aus dem Ammoniak einen gereinigten Elektrolyten bilden, der zu Stickstoff und Wasserstoffgas verarbeitet werden soll.  

 

Rewaise-Projekt  Das Projekt ist Teil von Rewaise, einer 15-Millionen-Euro-Initiative, die durch das EU-Programm Horizon 2020 finanziert wird. Rewaise wird von einem Konsortium aus 24 Organisationen geleitet. Diese bringen  ihr Fachwissen in den Bereichen Wassermanagement und Wissenschaft ein mit dem Ziel, einen kohlenstoffneutralen Wasserkreislauf zu entwickeln. Sowohl das Institute for Future Transport and Cities (IFTC) als auch das Centre for Agroecology, Water and Resilience (CAWR) sind mitwirkende Partner in diesem Konsortium.  

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Unerlässlich für eine nachhaltige Zukunft: Wasserstoff und Brennstoffzellen
Advertorial
Reinstwasser für die Produktion von Wasserstoff
Hy2gen AG und SAF+ Consortium unterzeichnen Memorandum of Understanding
Fraunhofer ISE erstellt detaillierte Kostenanalyse für Wasserelektrolyse-Systeme

Publikationen

Wasserstoff in der Praxis, Bd. 1: Infrastruktur

Wasserstoff in der Praxis, Bd. 1: Infrastruktur

Erscheinungsjahr: 2021

Das Buchreihe „Wasserstoff in der Praxis“ vermittelt Praktikern wichtige Informationen über den Stand der Technik und zukünftige Entwicklungen. Im 1. Band werden die Herausforderungen dargestellt, die Wasserstoff an die Gasinfrastruktur und ...

Zum Produkt

Handbuch der Gasverwendungstechnik

Handbuch der Gasverwendungstechnik

Erscheinungsjahr: 2019

Die deutsche Energiewende fokussiert neben dem Aufbau der Erneuerbaren Energien vor allem auch die Erhöhung der Energieeffizienz in allen Bereichen. Beides steht bei dem komplett neu gestalteten Handbuch der Gasverwendungstechnik im Mittelpunkt. ...

Zum Produkt

Erneuerbarer Wasserstoff mit Solar-Wind-Hybridkraftwerken

Erneuerbarer Wasserstoff mit Solar-Wind-Hybridkraftwerken

Autor: Raphael Niepelt, Rolf Brendel

Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Transformation und Defossilierung des Energiesystems. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat sich die Politik klar zu grünem Wasserstoff bekannt, wobei der Bedarf vor allem über Importe ...

Zum Produkt

Mehr Publikationen...
Datenschutz
h2-news.eu, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
h2-news.eu, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: