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Enertrag eröffnet Wasserstofftankstelle in Prenzlau

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Autor: Redaktion

Enertrag eröffnet Wasserstofftankstelle in Prenzlau
Lars Böhme (UVG), Sven Herrmann (Enertrag), Karina Dörk (Landrätin Uckermark), Hendrik Sommer (Bürgermeister Prenzlau), Daniel Kurth (Landrat Barnim), Jörg Müller (Enertrag), Manuela Blaicher (Enertrag) (v.l.n.r.) (© Enertrag; Silke Reents)

Ab sofort können in Prenzlau Busse des ÖPNV, Güter- und auch Individualverkehr zwischen den urbanen Zentren Berlin und Stettin grünen Wasserstoff tanken. Der Wasserstoff wird ausschließlich mit erneuerbarem Strom aus der Region erzeugt. Zu den ersten Kunden zählen die auf Wasserstoffantrieb umgerüsteten Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft sowie der neue Hyundai Xcient Fuel Cell LKW, der im Rahmen einer Roadshow in Brandenburg Anfang dieser Woche Halt machte.

Bei der offiziellen Eröffnung zeigte sich Karina Dörk, Landrätin des Landkreises Uckermark, erfreut über die Inbetriebnahme des jüngsten H2-Projektes in der Region. „Ich erwarte, dass in der Uckermark und im Barnim bald weitere Projekte folgen werden, denn hier gibt es beste Voraussetzungen, um bei der Entwicklung der Wasserstoff-Technologie eine Vorreiterrolle einzunehmen.“

Die Tankstelle des deutschen Herstellers Maximator verfügt über zwei Kompressorstufen, die Betankungen mit 350 und 700 bar für Nutzfahrzeuge und PKW erlauben. Zu Beginn steht eine tägliche Kapazität von 750 kg Wasserstoff zur Verfügung, welche die Betankung von 25 Bussen oder LKW ermöglicht. Eine Erweiterung der Kapazitäten auf 1.600 kg täglich ist möglich.

„Für die Stadt Prenzlau sind die H2-Tankstelle und die sukzessive Umstellung des ÖPNV auf alternative Antriebstechnologien wichtige Impulse“, so Hendrik Sommer, Bürgermeister von Prenzlau. „Insbesondere das ganzheitliche Konzept mit der geplanten Nutzung der Elektrolyse-Abwärme durch unsere Stadtwerke hat uns überzeugt.“

Die Wasserstofftankstelle ist der erste Baustein des Wasserstoffzentrums Prenzlau. Die Pläne für das Wasserstoffzentrum sehen die Installation von bis zu 13 Megawatt Elektrolyseleistung sowie die Integration eines Labors zur Qualitätskontrolle und Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Technologien vor.

 

(Quelle: Enertrag)

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